Der Prozess der Jeanne d’Arc: Akten und Protokolle 1431-1456

Einer der Höhepunkte im Hundertjährigen Krieg zwischen England und Frankreich war die Erscheinung der Jungfrau von Orléans, in deren Schicksal sich der Konflikt zwischen Glaube, institutioneller Macht und Staatsräson manifestiert.

Felsenfest überzeugt von der Richtigkeit ihres Handelns verstieß Jeanne d’Arc (1412-1431) gegen die starre Ordnung von Staat, Kirche und Gesellschaft, verwirrte Freund und Feind und unterlag trotz kaum glaublicher Erfolge schließlich der politischen Macht. Faszinierend und von außerordentlicher Prägnanz ist das Bild, das die Akten des Prozesses von 1431 und des Rehabilitationsverfahrens von 1456 vermitteln.

Die wichtigsten Aussagen und Dokumente aus diesen Verhandlungen liegen hier in einer hervorragenden Übersetzung vor und geben aufschlußreiche Einblicke in die Persönlichkeit einer außergewöhnlichen Frau in einer bewegten Epoche.