Rezension: Der weisse Reiter

4stars

von Bernard Cornwell

Wessex wird immer noch von den Dänen bedroht, jetzt noch mehr als jemals zuvor. Wieder einmal muss Uhtred sich für eine Seite entscheiden. Bleibt er loyal zu seinem König, oder wird er Ragnar folgen? Doch wie Uhtred uns gerne erinnert, das Schicksal ist unberechenbar, und so geht er seinen eigenen Weg, komme was da wolle.

Am Anfang des Buches werden einige Fragen beantwortet die am Ende des letzten Bandes offengelassen wurden. Doch Uhtred kann natürlich nicht lange stillsitzen, und verschwindet bei der allerersten Gelegenheit die sich bietet, um auf Abenteuerreise zu gehen. Das hat eine Menge Spass gemacht, und ich wünschte es hätte noch länger gedauert.

 

Etwa ein Drittel des Buches in der Mitte handelt hauptsächlich von Alfred, den ich nicht leiden kann. Obwohl er immer einen Masterplan verfolgt, schafft er es dabei trotzdem irgendwie allen anderen jedes persönliche Ziel zu vereiteln. Und er geht einem ganz erbärmlich auf den Senkel. Der Ort der Handlung hat meine Stimmung nicht gerade verbessert, und ich fing an mich etwas zu langweilen.

Doch als dieser Teil vorbei war wurde es wieder flott und abenteuerlich, und natuurlich endet es alles mit einer großen, glorreichen Schlacht, was eine Spezialität Cornwells ist. Blut, Tränen, Schlamm, Spucke, Äxte, Schwerter, Schilde, Speere – man ist wirklich mitten auf dem Schlachtfeld.

Die letzten paar Kapitel haben die etwas langweilige Mitte mehr als wieder wettgemacht, und ich gebe dem Buch liebend gerne 4 Sterne, anstatt der 3 auf die es zuerst zusteuerte.

 

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