Rezension: Die Herren des Nordens

von Bernard Cornwell

Dieser Band der Uhtred Saga ist um einiges flotter als Der weiße Reiter.

Es ist auch ein Buch voller überraschender Wendungen, die ich nicht kommen gesehen habe bis sie passierten. Es war wirklich schwer das Buch nach dem ersten Teil aus der Hand zu legen, und ich habe den Großteil in einer Nacht durchgelesen.

 

Ich mochte Hild und ihre Geschichte. Es gab eine echte Hilda um diese Zeit, die später sogar heiliggesprochen wurde, und ich möchte gern annehmen dass es sich um dieselbe Person handelt. Während der bisherigen drei Bücher hat Uhtred seine Frauen mit Respekt und Freundlichkeit behandelt, Eigenschaften die ich eigentlich nicht erwarten würde von einem harten Krieger in einem Land dass von gewalttätigen Auseinandersetzungen zerrissen ist.

Aber wo ich gerade Auseinandersetzungen erwähne – diesmal gibt es eigentlich keinen richtigen großen Krieg. Eher eine Reihe von Scharmützeln und viel bewaffnetes Gerangel um die Vorherrschaft der Königreiche. Also viele kleine Kriege. Ich mochte die Politik in diesem Buch, die Art und Weise wie sich Leute mit den unwahrscheinlichsten Gegenspielen verbünden, nur um sich gegenseitig wieder in den Rücken zu fallen wenn sich das Blatt wendet.

In diesem Band findet man auch meine absolute Lieblinsszene aus der ganzen Saga, aber ich werde sie hier nicht verraten – Spoilers!