Kommentar: Frauen, Fische, Fjorde

von Anne Siegel

Die Geschichte der Frauen, die 1949 und in den folgenden Jahren zu Hunderten nach Island aufbrechen, war mir überhaupt nicht bekannt.  Die Schicksale der porträtierten Frauen (und einem Mann) sind in mancher Hinsicht jedes mal recht ähnlich: Krieg, Flucht, Hunger, Nachkriegswirren.

Doch sie sind auch unterschiedlich, so gibt es die vertriebene Ostpreussin genauso wie die gebürtige Lübeckerin, Frauen aus einfachen Verhältnissen ebenso wie die privilegierte Offizierstochter.

Was sie alle gemeinsam haben ist, dass sie in Island eine neue Heimat gefunden haben. Die meisten wollten nur ein Jahr bleiben, doch sie fanden Ehemänner und ein Zuhause, lernten die Sprache und gründeten Familien. Einige der Frauen erzählen ihre Geschichte in diesem Buch zum ersten Mal.

Ich fand es sehr spannend!

2 Gedanken zu “Kommentar: Frauen, Fische, Fjorde

  • 27. Juni 2018 um 15:30
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    Moin, liebe Katja,

    ich stöbere gerade ein bisschen bei Dir. Dieses Buch habe ich auch gelesen und fand es sehr gut. Bücher über Frauen mag ich eh gerne lesen. Mich würden ja mal die nur drei Sternchen interessieren.

    Liebe Grüße, Anne

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    • 27. Juni 2018 um 22:39
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      Drei Sternchen heisst ich fand es gut.

      Aber ich fand es nicht SEHR gut, was wohl daran lag dass sich die Geschichten doch irgendwie gleichen – da es wahre Geschichten sind, kann man natürlich keine Leute dazudichten, die mal was ganz anderes erlebt haben.

      Aber es war auf der Kippe zwischen 3 und 4.

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