Kommentar: Twenty Reasons not to Garden

von Luke Ruggenberg

Wer ist ein Gärtner? Braucht man dazu einen weitläufigen Park? Einen großen Garten? Ein Gemüsebeet? Oder reicht auch eine Tomate auf dem Balkon? Laut Luke Ruggenberg sind wir alle Gärtner, sobald wir das Schnittlauchtöpfchen aus dem Supermarkt auf die Fensterbank stellen. Er hat auch das Prinzip eines Transporters erkannt und erklärt uns genau, welche Fahrzeuge für einen Gärtner als Laster in Frage kommen.

Mit unheimlich viel Humor nimmt Luke Ruggenberg uns mit auf eine Exkursion in die Welt der Hobby- und Berufsgärtner und führt im Stil einer Erzählung, die sich direkt an den Leser wendet, durch verschiedene Kapitel, vom Transporter bis hin zur Versorgung von typischen Verletzungen.

Ich habe bei fast jedem Kapitel gedacht: “Das stimmt, das ist soooo wahr!” und musste mehrmals laut lachen. Der Autor beobachtet sich selbst und seine Mitgärtner genau, und führt (mir zumindest) vor Augen, was alle Gärtner irgendwie gemeinsam haben.

Es wären 5 Sterne geworden, den Abzug gab es für das schlechte eBook-Design. Man sollte wirklich nicht jedesmal, wenn man eine Schreibpause einlegt, die Schriftart wechseln. Wer darüber hinwegsehen kann, wird sich köstlich amüsieren.

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