Kommentar: Der Totschläger

von Chris Carter

Ich hatte gar nicht vor, dieses Buch zu lesen.

Im Pendlerzug nach Hause las es die Frau neben mir. Als ihre Haltestelle aufgerufen wurde, legte sie das Buch auf das Tischchen zwischen den Sitzen und liess es dort liegen. Ein anderer Passagier und ich machten sie darauf aufmerksam dass sie ihr Buch vergessen hatte, aber sie sagte: “Nein, das will ich nicht haben”, und drehte sich weg.

War das Buch so schlecht? Sie hatte bereits bis etwa zur Mitte gelesen. War es so schlimm dass sie nicht weiterlesen wollte? Dem musste ich auf den Grund gehen, also steckte ich das Buch ein.

Die Geschichte dreht sich um Detective Hunter und seinen Partner Garcia, die mit einem irren Serienmörder konfrontiert werden, der seine Opfer offenbar völlig zufällig auswählt und sie mit Hilfe von schrecklichen selbstgebauten Maschinen umbringt. Ich muss sagen, die Morde sind wirklich blutrünstig. Herr Carter muss eine ziemlich abstruse Fantasie besitzen um sich sowas auszudenken.

Gleichzeitig war die Spannung wirklich super. Ich musste einfach weiterlesen, um herauszubekommen wer hinter den Morden steckt.

Vielen Dank für die gute Unterhaltung an die Frau im Zug.

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