Kommentar: Wolfskrieg

von Bernard Cornwell

Uhtred hat endlich seinen Stammsitz Bebbanburg wieder, und alles könnte prima laufen. Doch dann wird er nach Mercien gerufen, um die von Rebellen belagerte Stadt Ceaster zu befreien. Schnell stellt sich der Hilferuf als eine List heraus, offenbar um ihn aus Nordumbrien fernzuhalten. Doch wer dahintersteckt ist zunächst rätselhaft.

In diesem Band geraten Uhtred und seine Getreuen von einem Gefecht ins nächste, und sind die ganze Zeit fern von Bebbanburg unterwegs. Unterdessen geschehen in Eoferwic Dinge, die Uhtred nicht ungesühnt lassen kann, und so zieht er auf einer persönlichen Vendetta gegen die Nordmänner in die Schlacht.

Das auslösende Ereignis für diesen persönlichen Feldzug hat mich kalt erwischt, ich hatte nicht damit gerechnet. Vor allem, weil ich als Leser sonst immer “live dabei” war wenn solche wichtigen Dinge passieren, doch diesmal bekommen wir sie – genau wie Uhtred – nur aus der Ferne durch Berichte von drittklassigen Zeugen mit. Niemand, den wir kennen und vertrauen hat Informationen aus erster Hand – sehr verdächtig!

Natürlich müsst ihr selber lesen, wie es ausgeht!

Die deutsche Übersetzung erscheint am 19. April 2019.