Beute: Mai 2016

Um ein Haar hätte ich es mit nur sage und schreibe zwei (2!) neuen Büchern durch den Monat geschafft! Aber eben nur fast.

Habe selbstredend Ian Irvine’s Neuerscheinung The Summon Stone gekauft.

Durch diesen Blogpost von Jenny auf ihrem Don’t Tell Goethe Buchblog kam ich am letzten Tag des Monats dann noch auf die Idee, bei reBuy.de nach Büchern zu stöbern.

Janz jefährliche Sache, denn die gebrauchten Bücher dort kosten teilweise nur 40 cents. Mit Versandkosten von 3,99 € für 5 Bücher kam ich noch nicht mal auf schlappe 7 Euro. Bin jetzt mal gespannt wie die Lieferung läuft – kommen die einzeln (oder zu zweit) als portoreduzierte Büchersendung? Oder im Paket als Warensendung? Und wenn, mit welchem Paketdienst? DHL kennt sich aus mit meiner Bestellerei, mit Hermes bin ich dagegen auf Kriegsfuß. Und wie lange die Lieferung dauert weiss ich auch noch nicht.

Wilde Bücher

Wilde Bücher sind Bücher, die sich selbständig machen und plötzlich ohne Vorwarnung irgendwo auftauchen. Zum Beispiel in meinem Bücherregal.

Gestern buddelte ich mich in aller Seelenruhe durch meine Regale auf der Suche nach einem Buch von Mike Shevdon dass ich verlegt hatte. Mir fehlt nämlich eins von ihm, und ich wollte nachsehen welches, damit ich es nachbestellen kann. Aber ich schweife ab.

Im Flur fand ich ein paar kurze Bücherstapel, die mit dem Rücken zur Wand auf der Kante eines bereits mit Büchern gefüllten Regals balancierten. Neugierig holte ich sie herunter. Warum stapele ich die da? Wollte ich die weg- oder umräumen? Ich war mir nicht mehr sicher.

Gleich das oberste Buch war Scar Night von Alan Campbell. Nie gehört. Auch das Cover, nie gesehen. Keine Ahnnung wo das hergekommen ist. Kann mich nicht erinnern es gekauft oder getauscht zu haben, und ich bekomme sehr selten Bücher geschenkt. Ein wildes Buch also. Hat sich in meinem Stapel einfach so materialisiert.

Bin gespannt.

Beute: April 2016

Ich finde, diesen Monat habe ich mich doch ganz schön zurückgehalten.

Die Tainted Realm Trilogie von Ian Irvine, einem meiner Lieblingsautoren, stand schon lange auf meinem Wunschzettel. Ich wollte sie nicht als ebook, sondern als Papierbuch haben, aber die Neupreise waren mir doch eine Spur zuviel. Jetzt habe ich Vengeance und Rebellion gebraucht bekommen. Justice gab es zwar auch gebraucht, aber nicht in gutem Zustand, also steht es weiter auf der Wunschliste bis ich entweder mehr Geld habe, oder ein besseres Gebrauchtexemplar finde.

NPCs war eine Empfehlung aus meinem Buchclub, die sich sehr gelohnt hat, deshalb habe ich nach dem Lesen auch gleich die Fortsetzung Split the Party gekauft. Critical Failures soll angeblich so ähnlich sein, also habe ich das als ebook bestellt.

Beute: März 2016

Ich habe ein klein wenig den Überblick verloren, weil ich im Februar nicht alles aufgeschrieben habe was hereingekommen ist.

Dies ist also meine recht kleine März-Ausbeute, plus alles was ich zeitlich nicht mehr einordnen kann aus diesem Jahr.

Ahem.

🙂


März:

Rezension: Die Herren des Nordens

von Bernard Cornwell

Dieser Band der Uhtred Saga ist um einiges flotter als Der weiße Reiter.

Es ist auch ein Buch voller überraschender Wendungen, die ich nicht kommen gesehen habe bis sie passierten. Es war wirklich schwer das Buch nach dem ersten Teil aus der Hand zu legen, und ich habe den Großteil in einer Nacht durchgelesen.

 

Ich mochte Hild und ihre Geschichte. Es gab eine echte Hilda um diese Zeit, die später sogar heiliggesprochen wurde, und ich möchte gern annehmen dass es sich um dieselbe Person handelt. Während der bisherigen drei Bücher hat Uhtred seine Frauen mit Respekt und Freundlichkeit behandelt, Eigenschaften die ich eigentlich nicht erwarten würde von einem harten Krieger in einem Land dass von gewalttätigen Auseinandersetzungen zerrissen ist.

Aber wo ich gerade Auseinandersetzungen erwähne – diesmal gibt es eigentlich keinen richtigen großen Krieg. Eher eine Reihe von Scharmützeln und viel bewaffnetes Gerangel um die Vorherrschaft der Königreiche. Also viele kleine Kriege. Ich mochte die Politik in diesem Buch, die Art und Weise wie sich Leute mit den unwahrscheinlichsten Gegenspielen verbünden, nur um sich gegenseitig wieder in den Rücken zu fallen wenn sich das Blatt wendet.

In diesem Band findet man auch meine absolute Lieblinsszene aus der ganzen Saga, aber ich werde sie hier nicht verraten – Spoilers!

Rezension: Der Fluch des Ringes

DFdR3stars

von Diana Wynne Jones

Ich habe dieses Buch zum ersten Mal in der Grundschule gelesen, und mochte es damals sehr.

Über die Jahre hatte ich viel der Geschichte vergessen, aber ich konnte mich noch an die Tarnmäntel der Trickser erinnern. Um herauszufinden was es damals mit diesen Mänteln auf sich hatte, habe ich mir jetzt fast 30 Jahre später ein Exemplar besorgt und in einem Rutsch gelesen.

Die Geschichte der drei Moorvölker handelt von bösen Taten und Wiedergutmachung, von Vergebung und von verschiedenen Kulturen, deren Interessen aufeinandertreffen.

Es ist ein spannendes Kinderbuch, und natürlich spielen vor allem die Kinder der drei Völker Hauptrollen. Am meisten mochte ich Ceri, den Kleinsten.

Ich mochte, dass das Buch hauptsächlich aus der Sicht der Trickser geschrieben ist, die sich selbst als Menschen bezeichnen. Erst als sie auf die Riesen treffen, wird dem Leser bewusst, dass er selbst auch ein Riese ist, und die Hauptdarsteller zu einem ganz anderen Volk gehören als der Leser selbst.

Da muss man sich plötzlich als Leser eingestehen dass man gar nicht so verschieden ist von den anderen, wenn man sie am Anfang für „normale“ Menschen gehalten hat beim Lesen. Ich weiss nicht, ob ein Kind als Leser es bewusst merkt, aber trotzdem sehr schön gemacht.

Sehr zu empfehlen.

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Rezension: Der weisse Reiter

4stars

von Bernard Cornwell

Wessex wird immer noch von den Dänen bedroht, jetzt noch mehr als jemals zuvor. Wieder einmal muss Uhtred sich für eine Seite entscheiden. Bleibt er loyal zu seinem König, oder wird er Ragnar folgen? Doch wie Uhtred uns gerne erinnert, das Schicksal ist unberechenbar, und so geht er seinen eigenen Weg, komme was da wolle.

Am Anfang des Buches werden einige Fragen beantwortet die am Ende des letzten Bandes offengelassen wurden. Doch Uhtred kann natürlich nicht lange stillsitzen, und verschwindet bei der allerersten Gelegenheit die sich bietet, um auf Abenteuerreise zu gehen. Das hat eine Menge Spass gemacht, und ich wünschte es hätte noch länger gedauert.

 

Etwa ein Drittel des Buches in der Mitte handelt hauptsächlich von Alfred, den ich nicht leiden kann. Obwohl er immer einen Masterplan verfolgt, schafft er es dabei trotzdem irgendwie allen anderen jedes persönliche Ziel zu vereiteln. Und er geht einem ganz erbärmlich auf den Senkel. Der Ort der Handlung hat meine Stimmung nicht gerade verbessert, und ich fing an mich etwas zu langweilen.

Doch als dieser Teil vorbei war wurde es wieder flott und abenteuerlich, und natuurlich endet es alles mit einer großen, glorreichen Schlacht, was eine Spezialität Cornwells ist. Blut, Tränen, Schlamm, Spucke, Äxte, Schwerter, Schilde, Speere – man ist wirklich mitten auf dem Schlachtfeld.

Die letzten paar Kapitel haben die etwas langweilige Mitte mehr als wieder wettgemacht, und ich gebe dem Buch liebend gerne 4 Sterne, anstatt der 3 auf die es zuerst zusteuerte.

 

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Beute: Februar 2016

Diesen Monat habe ich ganz schön zugeschlagen!

Ich hatte einen Gutschein für einen einschlägigen Buchladen, der eingelöst werden musste bevor er abläuft. Ausserdem habe ich einen Ausflug zu einem erstaunlich günstigen Secondhand-Buchladen auf dem platten Land gemacht.

Obendrein habe ich auch noch ein paar Bücher „gerettet“ bevor sie von meiner Familie an ebendiesen Laden gespendet wurden. Mumin gibt man doch nicht weg!

Zack, schonwieder 14 Bücher.

Gerettet: