Kommentar: Der Flammenträger

von Bernard Cornwell

Die Zeit der wilden Kriege scheint vorbei zu sein, denn mittlerweile ist nur noch Northumbrien in der Hand der Nordmänner, und obendrein ist dessen König Uhtreds Schwiegersohn. Das war nach den vielen Kriegen und Schlachten erstmal eine gewöhnungsbedürftige Premisse für ein Uhtred Buch, denn normalerweise steht ja immer das Schicksal von England auf dem Spiel, weil die Wikinger von allen Seiten ins Land einfallen.

Daher fand ich es diesmal ganz spannend, was Uhtred wohl in friedlichen Zeiten macht – seinen Cousin aus Bebbanburg werfen, natürlich. Da habe ich lange drauf gewartet, und nach seinem gescheiterten Versuch vor ein paar Büchern habe ich mich richtig auf diesen neuen Versuch gefreut.

Doch auch Fans von Cornwells durchdachten Kampfszenen und plötzlichen Handlungswendungen kommen nicht zu kurz, denn der Frieden ist natürlich doch in Gefahr, und natürlich fällt es wie immer Uhtred zu, alles noch zum Guten zu wenden.

Kommentar: Fish Heads

von Leonard Schonberg

Dies ist ein unterhaltsamer Science Fiction Roman, der zur Abwechslung nicht in der Zukunft, sondern in der Gegenwart spielt. Ein abgelegenes Eiland in den Marschall-Inseln birgt ein Geheimnis, dessen Entdeckung eine Sensation sein könnte – und vielleicht die nationale Sicherheit bedroht.

Haben die Waserstoffbombentests im Bikini-Atoll etwas mit der Entdeckung zu tun? Und wenn ja, was bedeutet das für die Inselbewohner? Und für die Regierung der USA? Dazu gibt es noch eine kleine Liebesgeschichte, die aber von der Handlung überhaupt nicht ablenkt.

Das Ende der Geschichte hätte ich mir etwas ausführlicher gewünscht, aber ich habe mich trotzdem sehr gut amüsiert.

Dies ist übrigens mein Eintrag für die Marschall-Inseln in meiner Südsee-Kreuzfahrt.

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