Kommentar: Girls Like You

von Paul Sheehan

Tegan Wagner ist eine Heldin. Nur ein Bruchteil aller Sexualstraftaten in Australien werden bei der Polizei angezeigt. Von diesen Anzeigen werden nur ein Bruchteil tatsächlich vor einem Gericht verhandelt. Von diesen verhandelten Fällen werden nur ein Bruchteil der Täter zu Gefängnisstrafen verurteilt.

Die 14-jährige Tegan hat sich dieser Statistik entgegengestellt, und ihre Vergewaltiger, die K. Brüder, angezeigt. In einem Gerichtsverfahren, das 4 Jahre dauern sollte und über 3 Millionen Dollar Steuergelder verschlang, hat sie sich nicht kleinkriegen lassen und gegen ihre Peiniger ausgesagt.

Journalist Paul Sheehan rollt die Ereignisse aus dem Jahr 2002 akribisch auf und erzählt nach, was sich damals zugetragen hat. Die sechs K. Brüder haben sich an über einem Dutzend junger Frauen vergangen, weil sie der Meinung waren die Mädchen hätten es “nicht anders verdient”. Anhand der Gerichtsakten verfolgt Sheehan die nachfolgenden Verhandlungen, und zeigt auf, welche Missstände im australischen Rechtssystem herrschen, das Opfer von Gewalttaten kaum schützt und sie sogar irrwitzigen Befragungen durch die Täter aussetzt.

Tegan Wagner verzichtete auf ihr Recht auf Anonymität, damit der Fall in den Medien öffentlich gemacht werden konnte. Ich kann nur wiederholen: Tegan Wagner ist eine Heldin.

Kommentar: Sentence of Marriage

von Shayne Parkinson

Neuseeland im Jahr 1881. In der Bay of Plenty wächst Amy auf einer Farm in einem kleinen Dorf auf. Sie hat eine unbeschwerte Kindheit, doch das ändert sich, als Jimmy Taylor, ein Verwandter ihrer neuen Stiefmutter, im Dorf auftaucht.

Plötzlich ist die 15-jährige Amy schwanger, und Jimmy sucht das Weite. Nun ist guter Rat teuer. Wer nimmt ein gefallenes Mädchen noch zur Frau? Was soll aus ihr werden? Als der verschrobene Charlie Stewart sich bereit erklärt sie zu ehelichen, muss Amy sich entscheiden.

Dies ist der Auftakt zu einer spannenden Familien-Saga im Neuseeland des 19. Jahrhunderts. Shayne Parkinson beschreibt nicht nur die Geschichte von Amy und ihrer Familie in spannenden Episoden, sondern lässt auch das tägliche Leben eines abgelegenen Ortes mit einsamen Farmen in Neuseeland vor unseren Augen entstehen.

Viele Kleinigkeiten, wie die Installation eines Kupferkessels für die Wäsche, lassen das Leben auf so einer Farm erst richtig lebendig werden. Ich habe die folgenden Bände gleich hinterher gelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.

Wo finde ich Bücher mit bestimmten Handlungsorten?

Wer vom Sofa aus auf Reisen gehen will, sollte lesen, keine Frage.

Man kann sich prima treiben lassen und von Buch zu Buch hopsen und einfach abwarten wohin es einen als nächstes verschlägt. Doch was, wenn man gerade von einem spannenden Ort gelesen hat, und mehr davon möchte? Oder der nächste Urlaub schon gebucht ist und man ein passendes Buch mitnehmen will?

Und wer sich, wie ich, auf eine bestimmte, vorher durchdachte Bücherreise begeben will, der braucht Informationen über den Handlungsort.

Wenn ich in Hamburg in einen Buchladen gehe und sage, ich möchte einen Krimi haben der an der Nordsee spielt, dann haben sie mit großer Wahrscheinlichkeit gleich einen ganzen Tisch mit passender Lektüre da. Doch leider werden die wenigsten Buchhändler aus dem Effeff ein Buch empfehlen können, das in Aserbaidschan oder Tuvalu spielt.

Wo also suchen? Weiter

Kommentar: Käse

von Willem Elsschot

Der kleine Angestellte Frans Laarmanns träumt in Antwerpen davon, Geschäftsmann zu werden und in die höhere Gesellschaft aufzusteigen. Als man ihm anbietet Handelsvertreter zu werden, glaubt er seine Chance ist gekommen, und greift mit beiden Händen zu.

Flugs werden zehntausend Edamer bestellt, die er nur noch schnell verkaufen muss. Gar kein Problem! Oder…?

Das Buch ist kurz, aber jede Seite wert. Ich habe mich beim Lesen scheckig gelacht. Frans ist einfach ein hoffnungsloser Träumer, der zwar Ehrgeiz und Tatendrang besitzt, aber keinerlei Prioritäten setzen kann und überhaupt kein Verkaufstalent besitzt. So werden Visitenkarten bestellt, eine Telefonleitung angeschafft, das Büro tapeziert, alles mit einem unglaublichen Elan, während der Käse im Lager liegt. Und liegt. Und liegt.

Es gibt ja Leute, die Eskimos Kühlschränke verkaufen können, aber ich fürchte, ich selber wäre auch eher so ein Frans Laarmanns wenn ich plötzlich im Großhandel tätig werden müsste.

Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, und hatte hinterher richtig gute Laune.

Kommentar: Der sterbende König

von Bernard Cornwell

Alfred, König von Wessex, stirbt. Das kann er ziemlich gut, schliesslich übt er schon seit ein paar Büchern. Aber diesmal ist es wohl wirklich soweit.

Wie schon im letzten Band kommen hier Fäden zusammen, die schon seit einer Weile gesponnen werden. Das Königreich Mercia erhebt sich wieder und schüttelt zumindest im Süden die dänische Herrschaft ab. Vor allem lernen wir Alfreds Kinder Edward und Aethelflaed besser kennen. Beide haben in Baemfloet schon ein Rolle gespielt, doch jetzt erleben wir, wie sie mit Stress und Verantwortung umgehen.

Meine neue Lieblingsfigur ist definitiv der schnodderige Vater Cuthbert, der mit einem abgebrochenen Kreuz um den Hals auftaucht. Ich hoffe, er wird Teil der Entourage und wir sehen ihn im nächsten Band wieder!

 

Kommentar: Die Eleganz des Igels

von Muriel Barbery

Das Buch ist eine seltsame Mischung aus leichtherzigem “aus dem Nähkästchen einer Concierge” und unsortierten philosophischen Gedanken.

Auf den ersten Blick dachte ich, dass die Philosophie völlig an mir vorbeigehen würde. Ich hatte das Buch zuerst in der Originalfassung auf Französisch angefangen, doch die gewählte Sprache war viel zu kompliziert für mein Alltagsfranzösisch. Den zweiten Versuch habe ich mit der englischen Übersetzung gemacht, und es wurde ein sehr interessantes Lesevergnügen.

Ich habe Kant nicht gelesen, und das Tolstoi-Zitat hätte ich auch nicht als solches erkannt als es fiel, aber die Autorin lässt keinen Leser im Regen stehen sondern sorgt dafür dass jeder die Anspielungen versteht, auch wenn er sich sonst mit Philosophie nicht weiter auskennt. Renees interne Monologe wandern durch alle möglichen Themen, und sie findet immer etwas Schönes, selbst in Kleinigkeiten.

Obwohl es mich am Anfang genervt hat dass Renee ständig unterstellt, die Bewohner ihres eleganten Gebäudes würden auf sie herabsehen, wurde sie mir nach und nach immer sympathischer. Sie ist ein etwas extremes Beispiel dafür, wie sehr sich ein Mensch vor anderen verstecken kann, aber ich glaube ein Stückchen Renee steckt in allen von uns. Die wenigsten Menschen zeigen einem Fremden gleich ihre gesamte Persönlichkeit, und man muss jemanden erst besser kennenlernen bevor man herausfindet wer oder wie derjenige wirklich ist.

Paloma fand ich zu zynisch und zu altklug (und etwas zu belesen) um als 12-Jährige durchzugehen. Andererseits hatte ich mit 12 auch ein Buch mit “wichtigen Gedanken”, also habe ich sie einfach mal so hingenommen. Manchmal wollte ich sie allerdings schütteln und sagen “Kuck mal! Die Sonne scheint, Du hast ein Dach über dem Kopf und deine Familie versorgt dich! Sei doch verdammtnochmal ein bisschen fröhlich!”

Wenn man die Philosophie beiseite lässt, ist es ausserdem auch eine richtig schöne Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft. Ich habe beim Lesen kaum eine Pause eingelegt.

Wie der Kiwi seine Flügel verlor

Wie der Kiwi seine Flügel verlor

Eines Tages ging Tane Mahuta, der Gott des Waldes, durch den Wald. Er sah in das Blätterdach hinauf und sah, dass die Bäume ganz krank waren. Auf dem Waldboden liefen viele kleine Käfer herum, die die Bäume anfraßen. So schnell er seine Bäume auch wachsen liess, sie wurden doch krank und starben. Es musste etwas geschehen, sonst würde bald der ganze Wald sterben und die Tiere und Vögel hätten keine Heimat mehr. Er suchte seinen Bruder Tane Hoka-hoka auf, den Gott der Vögel, um sich mit ihm zu beraten. Weiter

Kommentar: Schrank am Strand

von Heike Karen Gürtler

Ich muss zugeben, ich habe das Buch gekauft ohne den Klappentext zu lesen. Ich fand den Titel einfach so gut, dass ich es haben wollte, komme was da wolle.

Wieso Schrank am Strand? Was macht der da? Ist das eine Umschreibung für einen Strandkorb? Klingt nicht so. Ist da was drin? Und wenn ja, was?

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive erzählt, und fängt damit an dass die Protagonistin, deren Namen wir erst später erfahren, eine Panikattacke bekommt. Ich kenne Panikattacken aus eigener Erfahrung, gerade solche in Menschenmassen. Die Empfindungen, die man dabei hat, lassen sich nur schwer beschreiben finde ich, und die Autorin hat es brilliant gemeistert.

Zuerst ist es die Geschichte einer Frau, die nach Erholung und Enstspannung sucht, doch bald passieren seltsame Dinge. Mir gefiel besonders gut, wie die Protagonistin mit den Vorkommnissen umgeht, denn ihr erscheinen sie zwar etwas sonderbar, aber sie ist so sehr mit sich selbst und ihren Gefühlen beschäftigt, dass sie Dinge wie den Schrank oder ihre Zufallsbekanntschaft mit Lasse einfach so hinnimmt ohne sie zu hinterfragen.

Was mir ebenfalls sehr gut gefiel waren die Wortkreationen die Heike Karen Gürtler in die Geschichte einbaut, um die Gefühle wiederzugeben. Nicht nur treffen die Worte das jeweilige Gefühl sehr genau, sondern es führte mir auch wieder die Besonderheit der deutschen Sprache vor Augen, in der man einfach so neue Wörter erfinden kann die es vorher noch nicht gab, und trotzdem versteht jeder was damit gemeint ist.

Auch die Beschreibung der nicht weiter benannten Nordseeinsel hat mir mal wieder so richtig Lust auf Urlaub am Meer gemacht. Ich habe ein paar Jahre an der Nordsee gewohnt, und hatte richtig Heimweh während der beschriebenen Strandspaziergänge.

Ich habe das Buch an zwei Abenden förmlich verschlungen, und war fast ein bisschen traurig als es zuende war. Aber auch das Ende hat mir sehr gut gefallen.

Buchladen-Tour in Stade

Im Moment besuche ich jeden Samstagvormittag einen Kurs in Stade, und heute war das Wetter endlich schön genug um hinterher eine Tour durch die örtlichen Buchläden zu machen.

Für eine Stadt dieser Größe (ca. 46.000 Einwohner) hat die Innenstadt eine adäquate Anzahl an Buchläden, finde ich. In der Innenstadt habe ich fünf gefunden.

Angefangen habe ich am Bahnhof, bei Buch aktuell. Dort gibt es ein ordentliches Regal mit den neusten Bestsellern, und eine gute Auswahl and Romanzen und Krimis, welches offenbar die bei Pendlern am beliebtesten Genres sind. Leider habe ich dort keine Fotos gemacht, deshalb füge ich später welche ein wenn ich wieder dort vorbeikomme.

Vom Bahnhof aus bin ich in die Holzstraße gewandert, wo früher die Buchhandlung von Friedrich Bacheratz ansässig war. Hier war zu Schulzeiten meine Anlaufstation für Papierwaren und (seltener) Büchergutscheine, denn Bacheratz lag auf dem Weg zwischen Schule und Überland-Busbahnhof wenn man noch durch die Stadt gebummelt ist.

Der Name steht noch an beiden Seiten am Gebäude, aber die ehemals 2 Stockwerke einnehmende Buchhandlung existiert leider nicht mehr. Den Laden teilen sich jetzt ein Blumenladen und ein Modegeschäft.

Direkt gegenüber von Bacheratz’ ehemaligem Buchladen findet man jetzt DEN FEIND.

Thalia ist eine agressive Buchhandelskette, die gerne alles daran setzt die lokalen unabhängigen Buchläden aus dem Geschäft zu drängen. Neben Büchern verkaufen sie auch buchverwandte Produkte wie genähte Stoff-Umschläge, Becher und Sparschweine mit Buchzitaten, Leselampen, Literaturbezogene Schokolade und so weiter.

Ausserdem vertreiben sie ihren eigenen E-book Reader, den Tolino, der in Deutschland ein beliebtes Gerät ist, da sich damit die Onleihe der Bibliotheken im ePub-Format nutzen lässt.

Wer jedoch den lokalen Einzelhandel und den unabhängigen Buchhandel unterstützen will, macht einen großen Bogen um diesen Laden und geht woanders hin. Ankucken ja, bestellen nein.

Das macht man dann beispielsweise in der Contor Buchhandlung, die nur eine Ecke vom nahegelegenen Pferdemarkt entfernt ist.

Die Besitzerin dieser kleinen unabhängligen Buchhandlung ist vor Kurzem verstorben, doch die Angestellten waren in der Lage den Laden zu übernehmen und haben ihn so retten können.

Innen gibt es einen knallroten Teppich und dazu passende Regale, sowie einen Ausstellungstisch. Der Laden mag zwar klein sein, aber dafür sind die angebotenen Bücher mit viel Sorgfalt ausgewählt und die Angestellten wissen zu jedem Buch etwas zu sagen.

Wenn man aus dem Contor kommt und nach links geht, kommt man übrigens an meinem Lieblingsladen vorbei. Der verkauft Tee und heisst – wie auch sonst – “Tee in Stade”.

Von dort ist es nur einen sehr kurzen Gang bis in die Große Schmiedestrasse zu meinem nächsten Ziel:

Buchhandlung Schaumburg

Diese familiengeführte unabhängige Buchhandlung ist seit 1840 im Geschäft und hat vor Kurzem ihr 175. Jubiläum gefeiert.

Schaumburg ist ausserdem Antiquariat, deshalb wird man auch auf der Suche nach antiken, seltenen oder vergriffenen Büchern fündig.

Dies ist auch die richtige Adresse für literarische Veranstaltungen aller Art und um Buchclub-Flyer und ähnliches zu verteilen oder zu bekommen. Die Buchhandlung organisiert regelmässig Lesungen mit verschiedenen Autoren, und betreibt einen kleinen Verlag der in kleiner Auflage Bücher interessanter, meist lokaler,  Schriftsteller herausgibt.

Innen ist der Laden wunderschön ausgestattet mit passend eingebauten, deckenhohen Bücherregalen, und der Präsentiertisch macht irgendwie immer den Eindruck als sei er extra nur für dieses DIsplay aus den Eßzimmer hergeholt worden.

Die Buchhändler bei Schaumburg sind extrem gut informiert und wahre Experten darin das Buch zu finden das man gerade braucht, auch wenn man eigentlich noch gar nicht wusste was man wollte. Bücher werden auf Wunsch nach Hause geliefert, und der Laden wird laut Öffnungszeiten-Information auch “nach Vereinbarung” geöffnet.

Zu guter Letzt gibt es auch noch einen Second-Hand-Laden für diejenigen, die nur ein kleines Budget haben und trotzdem viel Lesestoff für ihr Kleingeld benötigen.

Das Kaufhaus mit Herz wird von der Arbeiterwohlfahrt betrieben und ist gleich um die Ecke von Schaumburg. Wie in allen Gebrauchtwarenläden werden dort Kleidung, Spielzeug, Geschirr und anderes Gedöns verkauft. Ganz am hinteren Ende des etwas verschachtelten Ladens steht ein großes Bücherregal voll bis oben hin mit gebrauchten Büchern.

Die Bücher sind manchmal nach Genre geordnet, manchmal aber auch… nicht. Man findet englischsprachige Bücher, und manchmal wurde auch ein Versuch unternommen diese zusammen zu stellen.

Doch da das Regal meistens zweireihig bestückt ist, nimmt man sich am Besten einfach Zeit mit und stöbert ausgiebig bis man etwas Interessantes zum Mitnehmen findet.

Und wie sind eure Buchläden so?

Kommentar: Im Namen der Heiligen

von Ellis Peter

Die Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Sie erzählt, wie die Mönche von Shrewsbury an die Reliquien der heiligen St Winifred kamen.

Bruder Cadfael, ein gebürtiger Walise, reist im Jahre 1137 mit seinem Prior Robert und einer Handvoll Mönchen nach Gwytherin in Wales, um dort die Gebeine von St Winifred zu finden und sie mit nach England zu nehmen. Doch die Einwohner von Gwytherin sind nicht begeistert, und als ein Mord geschieht, beginnt Bruder Cadfael zu ermitteln.

Das Dorf Gwytherin in Wales gibt es wirklich, und es gab dort auch eine Heilige namens Winifred. Die dortige Kirche ist ihr geweiht. Im zwölften Jahrhundert haben Benediktinermönche aus dem Kloster in Shrewsbury tatsächlich ihre Gebeine als Reliquien nach Shrewsbury geholt. Das Buch basiert also zum Teil auf einer wahren Geschichte.

Mir gefallen historische Romane die wahre Begebenheiten ausschmücken und damit spielen wie es vielleicht gewesen sein könnte. Den Reliquien in Shrewsbury werde ich jedenfalls nicht mehr so ganz trauen…

Hörbuch: 

Das einzige was mich in der Englischen Version gestört hat war, dass der Sprecher alle weiblichen Charaktere mit atemloser, weinerlicher Stimme vorgelesen hat. Der Walisische Akzent klingt zwar von Natur aus etwas weinerlich, aber als Sioned einmal etwas im Sinne von “Das sehe ich nicht ein, ich werde nicht ruhen bis ich meinen Willen bekomme!” von sich gibt, stelle ich mir das eigentlich mit aufstampfendem Fuss und wütender Stimme vor. Stattdessen klingt sie, als hätte sie Asthma und fängt gleich an zu heulen. Ansonsten ein unterhaltsamer Krimi.