Wie der Kiwi seine Flügel verlor

Wie der Kiwi seine Flügel verlor

Eines Tages ging Tane Mahuta, der Gott des Waldes, durch den Wald. Er sah in das Blätterdach hinauf und sah, dass die Bäume ganz krank waren. Auf dem Waldboden liefen viele kleine Käfer herum, die die Bäume anfraßen. So schnell er seine Bäume auch wachsen liess, sie wurden doch krank und starben. Es musste etwas geschehen, sonst würde bald der ganze Wald sterben und die Tiere und Vögel hätten keine Heimat mehr. Er suchte seinen Bruder Tane Hoka-hoka auf, den Gott der Vögel, um sich mit ihm zu beraten. Mehr lesen

Graf Reissack

Graf Reissack

Es war einmal ein Soldat in Japan, der kam auf der Wanderschaft an einen grossen See. Als er die Brücke am See überqueren wollte, sah er eine große Schlange die aufgerollt auf der Brücke auf der Lauer lag.
“Vor so einer Schlage habe ich keine Angst, die soll mich nicht aufhalten!” sagte der Soldat und wollte ihr einen Tritt verpassen.

Doch kaum hatte sein Fuß die Schlange berührt, stand plötzlich ein Zwerg vor ihm und verneigte sich tief, so daß seine Mütze fast den Boden berührte.

“Endlich habe ich einen gefunden, der kein Feigling ist!” rief der Zwerg. “Tagein, tagaus warte ich auf dieser Brücke auf einen Tapferen der keine Angst hat, doch jeder der vorbeikam, lief vor der Schlange davon, und keiner traute sich auf die Brücke! Doch Du bist tapfer, willst Du mir einen Gefallen tun und viele Leben retten? Es soll dein Schaden nicht sein.”

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Das Mondkind

Das Mondkind

Vor vielen vielen Jahren lebte in Afrika ein mächtiger Häuptling, der hieß Bulane. Er unterschied sich von allen anderen Männern dadurch, dass er einen Vollmond auf der Brust hatte. Sein Vater und alle seine Vorfahren hatten dasselbe Zeichen auf der Brust. In jeder Generation wurde ein Prinz mit diesem Zeichen geboren, an dem man erkennen konnte wer der nächste König sein sollte.

In Bulane’s Reich war es üblich, dass der Häuptling mehrere Ehefrauen hatte. Bulane hatte zwei Frauen, eine ältere und eine jüngere. Die ältere Königin hatte viele Kinder. Manche hatten einen Stern oder eine Sichel auf der Brust, doch keines hatte einen Vollmond. Die jüngere Königin hatte keine Kinder, und was sie auch tat, sie bekam auch keine. Jedes Jahr wurde die ältere Königin unfreundlicher zu der jüngeren, und hänselte sie dafür dass sie keine Kinder bekam.

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Prinzessin Senkenpeng

Prinzessin Senkenpeng

Es war einmal ein Dorf, in dem herrschte eine große Dürre, und es hatte es schon viele Monate lang nicht mehr geregnet. Die verbrannte Erde brachte keine Früchte mehr hervor, und die Kühe auf den verdorrten Wiesen suchten vergeblich nach Gras. Sie waren nur noch Haut und Knochen, und die Hirten waren verzweifelt daß sie ihre Tiere so dünn und abgemagert sehen mussten.

Kein Wölkchen hing am leeren blauen Himmel, und die Sonne ging abends heiß und trocken unter. Wenn sie morgens wieder aufging, gab es keine Erfrischung, sondern nur heißen Wind.

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Der Jäger Im

Der Jäger Im

Es war einmal ein junger Mann, der hieß Im und wohnte in einer Stadt die Tallai hieß. Er liebte es auf die Jagd zu gehen, und übte immerzu reiten und jagen. Eines Tages wanderte er in die Berge um Rehe zu jagen. Er hatte nur ein Schwert bei sich, und war zu Fuß unterwegs.

Als er gerade am Tai-pak Berg ankam, brach die Nacht herein und er konnte den Weg nicht mehr sehen. Um ihn herum waren viele Klippen und Abgründe, und er konnte alleine nicht weiterwandern. Da traf er einen Förster, der ihm einen Weg zeigte der zu einem Haus auf einer Klippe führen sollte. Im folgte dem Weg, und kam bald zu einem großen Schloss.

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